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Kooperation nutzt Studieninteressierten, Studierenden und Akademikern

Gemeinsam schafft man mehr als allein - getreu diesem Motto arbeiten die Universität Bielefeld und die örtliche Agentur für Arbeit bereits seit langem erfolgreich zusammen. Diese Kooperation wird nun noch einmal vertieft und mit dem heutigen Treffen in einer Vereinbarung festgehalten.

Im Vordergrund stehen dabei ein intensives vereintes Wirken bei der Beratung und Information von Studieninteressierten, Studierenden und Hochschulabsolventen.Für die Unterzeichnung der Vereinbarung zeigen sich der Rektor der Universität, Professor Dr.- Ing. Gerhard Sagerer, sowie der Leiter der Agentur für Arbeit, Thomas Richter, verantwortlich. Gelebt wird die Zusammenarbeit dann später durch die Berater beider Institutionen.

„Sowohl die Universität Bielefeld als auch wir möchten junge Menschen bestmöglich unterstützen,wenn es um Fragen der Studien- und Berufswahl geht. Dieses Ziel erreichen wir durch eine solch enge Vernetzung“, erläutert Richter. Er sieht in der Kooperation einen richtigen Schritt auch im Interesse der heimischen Wirtschaft: „Der Arbeitsmarkt verlangt immer stärker nach Fachkräften. Um diese Nachfrage zu decken, wollen auch Akademiker rekrutiert werden. Ein wichtiges Thema, dass wir dank der Vereinbarung gemeinsam und damit effizienter bewegen können als allein.“

„Wir stehen vor großen Herausforderungen – doppelter Abiturjahrgang, stärkere Öffnung für Studierende ohne Abitur sind nur zwei Beispiele“, so Professor Dr.-Ing. Sagerer. „Hier können funktionierende Partnerschaften im Interesse von Studieninteressierten, Studierenden und Absolventen sehr hilfreich sein: Wir wollen diese Entwicklungen gemeinsam diskutieren, gemeinsam bewerten, gemeinsam Strategien entwickeln und Maßnahmen abstimmen.“ Der Kooperationsvertrag beinhaltet neben der gegenseitigen Verpflichtung zu regelmäßigen Absprachen und zur Zusammenarbeit zwischen den Beratern von Universität und Arbeitsagentur ebenso die genaue Festschreibung der Beratungs- und Orientierungsarbeit der Agentur- Mitarbeiter in den einzelnen Fakultäten. Angebote beider Seiten sollen dabei ineinandergreifen und gemeinsam weiterentwickelt werden.

Wichtiger Punkt ist zudem die regelmäßige Durchführung gemeinsamer Informationsveranstaltungen sowohl in der Universität als auch in der Arbeitsagentur. „Dies wird bereits seit 2010 erprobt und soll nun als Regelangebot etabliert werden“, so Richter. „Schon seit vielen Jahren funktioniert die Zusammenarbeit zwischen den Beraterinnen und Beratern der Zentralen Studienberatung beziehungsweise des Career Services und der Arbeitsagentur vorbildlich. Aber: selbst gute Partnerschaften können selbstverständlich weiterentwickelt werden. Und genau das ist der Geist unserer nun geregelten Kooperation“, ergänzt Sagerer.

Das Besondere: für Hilfestellung durch die Agentur für Arbeit muss nicht immer das Agenturgebäude an der Werner-Bock-Straße aufgesucht werden. Auch direkt in der Universität selbst bieten die Experten der Arbeitsagentur in eigens dafür bereitgestellten Räumlichkeiten verschiedenste Leistungen zur beruflichen Orientierung, Beratung sowie Integration in Arbeit für alle Studierenden, Absolventinnen und Absolventen der Universität Bielefeld an. Eine solche räumliche Vernetzung stellt dabei durchaus eine Besonderheit im universitären Beratungsgeschäft dar.

Im Gegenzug stellt die Universität Bielefeld einmal jährlich im Rahmen spezieller Vortragsveranstaltungen ihr umfangreiches Studienangebot im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit vor. Richter ist sicher, mit der Kooperationsvereinbarung die richtigen Impulse für die kommenden Jahre zu setzen: „Ich freue mich, dass wir - basierend auf den guten Erfahrungen der Vergangenheit - unsere gemeinsame Arbeit nun noch intensivieren.“

 

09.08.2011 14:06 Alter: 6 Jahre