Tagwolke

Studentenleben

Wo ist meine nächste Vorlesung? Was sind Credits und Module? Wie finde ich geeignete Fachliteratur für mein Studium? Als Neuling oder „Ersti“ an der Hoschule stellen sich in den ersten Tagen viele Fragen dieser Art. Der größte Unterschied zur vergangenen Schulzeit ist, dass Sie von nun an das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen und selbst die richtigen Antworten suchen müssen. Nicht nur an den großen Universitäten sondern auch an den kleineren Fachhochschulen im gemütlichen Studentenstädtchen ist es nicht immer einfach den richtigen Ansprechpartner zu finden, um sein Studium in die richtigen Bahnen zu lenken. Alleine gelassen werden sie jedoch nicht. Scheuen Sie nicht, sich gegebenenfalls durchzufragen, um an den richtigen Ansprechpartner zu gelangen. Die Meisten die Sie fragen ging es vermutlich einmal genauso.

Wer nicht gerade an seinem Heimatort studiert und schon alte Bekannte im selben Fach hat, wird zunächst nur auf lauter fremde Gesichter treffen. Als Student hat man es da zum Glück ziemlich leicht. Auch an anonymen Riesen-Unis gibt es zahlreiche Möglichkeiten Anschluss zu finden. Oft findet man schon in der eigenen WG oder unter den Nachbarn im Wohnheim mindestens einen Gleichgesinnten, mit dem sich die neue Umgebung zusammen unsicher machen lässt. Es sei denn, man zieht in eine reine Zweck-WG ohne gemeinsame Interessen und Aktivitäten, aber das sollte man am besten schon vor dem Einzug klären.

Mit ein bisschen Offenheit kommt man auch in den Veranstaltungen leicht ins Gespräch, das man beim Mittagessen in der Mensa gleich fortsetzen kann. Gemeinsam studiert sich’s leichter, schließlich macht man ähnliche Erfahrungen und hat die gleichen Fragen. Da weiß Einer vielleicht schon Bescheid über die Literaturlisten und Semesterapparate, der Andere kennt sich aus mit Fristen und Terminen, der Nächste war schon in der Sprechstunde des Dozenten. Gegenseitig kann man sich auf die Sprünge helfen und kommt leichter durch die Wirren der Anfangszeit.

Natürlich gibt es auch in der Freizeit, abseits von Vorlesungen und Seminaren, eine ganze Reihe studentischer ‚Kontaktbörsen’. So finden pünktlich zum Semesterbeginn meist gleich mehrere Erstsemester-Partys statt, die unter anderem von den verschiedenen Fachschaften, vom AStA oder von privaten Clubs veranstaltet werden. Auch in den Studentenwohnheimen wird gerne mal öffentlich gefeiert. Beliebt sind darüber hinaus die günstigen Sportangebote der Hochschule, die neben der körperlichen Fitness und einen Ausgleich immer auch das soziale Miteinander fördern.

Vor allem im Umfeld der großen Hochschulen finden sich praktisch für jedes Hobby und Interesse Anlaufstellen. Von Chören, Theatergruppen und Studentenzeitungen bis hin zu Fahrradwerkstätten und vielen mehr. Wer sich darüber hinaus aktiv an seiner Hochschule einbringen will, kann sich leicht in entsprechende Netzwerke einklinken. Engagieren kann man sich zum Beispiel in der Fachschaft, im AStA, in diversen Hochschulgruppen sowie in den Hochschulorganisationen der Kirchen und der politischen Parteien. Es lohnt sich immer! Auch wer einen Job sucht, um sich sein Studium zu finanzieren findet wichtige Tipps und Hinweise zu optimalen Stellenangeboten über ein aktives Hochschulleben und großen Freundeskreis viel leichter.

Folgende Seiten sollen Ihnen dabei helfen, in den ersten Tagen an der Hochschule nicht den Überblick zu verlieren:

-> Welche Versicherungen brauche ich fürs Studium?
-> Wie alltagstauglich ist eine WG für mich?
-> Was muss ich beim Jobben alles beachten?
-> Wie kann ich Familie und Studium miteinander vereinen?
-> Was muss ich bei meinem Pflichtpraktikum alles beachten?
-> Ist Hochschulsport ein nützlicher Ausgleich für Prüfungsstress?
-> Wie finanziere ich mein Studium?
-> Glossar zu den wichigsten Fachbgriffen im Studium!